Masterarbeit

Formale Bedingungen

Die  Masterarbeit ist eine durch den Studierenden selbständig abzufassende schriftliche Arbeit. Gruppenarbeiten sind nicht zugelassen. Die Bearbeitungszeit für die Masterarbeit beträgt sechs Monate. Die Masterarbeit zählt 30 Kreditpunkte und wird benotet.

Bitte beachten Sie die Informationen und Rahmenbedingungen zum Verfassen von Masterarbeiten der Philosophischen Fakultät.

Thema und Charakter

Das Thema der Masterarbeit muss mit einem der Fachvertreter (Professoren) der Computerlinguistik abgesprochen und von diesem bewilligt werden. Das Resultat der Besprechung wird im Themenblatt (s.u.) festgehalten. Der Fachvertreter kann diese Aufgabe an einen Mitarbeiter aus dem Mittelbau delegieren.

Offene Themen für Abschlussarbeiten gibt es hier.

In der Masterarbeit sollen Studierende belegen, dass sie eine wissenschaftlich relevante Fragestellung aus dem Gebiet der Computerlinguistik oder Sprachtechnologie in methodisch sauberer Weise aufarbeiten und adäquat darstellen kann. Es soll der "State of the Art" in Bezug auf die gewählte Fragestellung aufgearbeitet werden, d.h. es werden keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse verlangt (aber sie sind auch nicht verboten). Den formalen Regeln der Disziplin (z.B. bezüglich Referenzen) ist Rechnung zu tragen.

Betreuung

In der Regel betreut ein Mitarbeiter des Instituts (Assistent, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Professor) die Arbeit. Ein Anspruch auf Betreuung besteht aber nicht. Die Bewertung wird von einem Fachvertreter vorgenommen. Er kann diese Aufgabe an einen Mitarbeiter aus dem Mittelbau delegieren.

Umfang und Form

Ein Korrekturexemplar der Arbeit muss direkt dem Betreuer abgegeben werden. Er bestimmt die äussere Form.

  • je eine Datei 'Zusfsg' und  mit einer deutschen und einer englischen Zusammenfassung der Arbeit enthält (Richtgrösse: je ca. 100 Wörter; Dateiformat: ASCII oder HTML);
  • eine Datei mit der vollständigen Masterarbeit 'masterarbeit.pdf' einschliesslich aller Anhänge in PDF-Format.

Dabei sind folgende Bedingungen einzuhalten:

  1. Andere als die frei verfügbaren Type-1 Schriftarten (Helvetica, Times New Roman usw.) müssen in das PDF-Dokument eingebunden sein. Dies muss beim Konvertieren in das PDF-Format als Option angegeben werden.
  2. Die Blattgrösse darf 210 x 297mm (DIN A4) nicht überschreiten.
  3. Grafiken im Text sind auf sinnvolle Auflösung zu skalieren. 300 dpi reichen für Grafiken aus.
  4. Farbgrafiken sind auf 256 Farben zu reduzieren, um kleinere Dateigrössen zu erhalten.
  5. Die Datei mit dem vollständigen Inhalt der Arbeit darf nicht schreibgeschützt werden.

Wir stellen Ihnen eine LaTeX-Vorlage für Ihre Masterarbeit zur Verfügung:

LaTeX-Vorlage für Masterarbeiten (GZ, 441 KB)

Themenblatt

Wenn das Thema der Masterarbeit von einem Fachvertreter bewilligt ist, eröffnet dieser ein offizielles Themenblatt für diese Masterarbeit (mit Titel und Aufgabenbeschreibung). Dieses Themenblatt unterschreiben Sie und der Fachvertreter Computerlinguistik. Damit

  1. wird einerseits das Thema für Sie reserviert, und
  2. anderseits verpflichten Sie sich, die Arbeit in der vorgesehenen Frist zu schreiben.

Nach heute geltendem Recht liegen die Urheberrechte für die Masterarbeit beim Studierenden. Der Student muss der Universität Zürich, vertreten durch das Institut für Computerlinguistik, jedoch ein kostenloses, unbefristetes, nicht-exklusives Nutzungsrecht an der Masterarbeit (insbesondere zur Publikation auf dem Web) sowie an allen im Rahmen der Arbeit entstandenen Artefakten (insbesondere Software) gewähren. Der Student hat zu Beginn der Arbeit eine entsprechende Erklärung zu unterzeichnen. In Ausnahmefällen kann in beiderseitigem Einverständnis von dieser Regel abgewichen werden.

Grundregeln der akademischen Ehrlichkeit

Die leichte Verfügbarkeit von Texten in digitaler Form hat in der breiten Öffentlichkeit (und damit auch unter Studierenden) den Eindruck aufkommen lassen, dass alles, was derart weit publiziert ist, irgendwie im "Public Domain" sei und daher frei in eigene Arbeiten eingefügt werden könne. Dieser Eindruck ist falsch. Vor allem in leistungsrelevanten Arbeiten (wie z.B. Seminararbeiten, Programmierprojekten, Hausarbeiten, Bachelor und Masterarbeiten) müssen von anderen übernommene Formulierungen, Gedankengänge und andere intellektuelle Leistungen akribisch genau nachgewiesen werden, wie und wo immer diese Leistungen auch publiziert worden seien – alles andere ist ein Plagiat. Die Universität hat wegen der zunehmenden Verbreitung von Plagiaten die Sanktionen, die gegenüber plagiierenden Studierenden verhängt werden können, deutlich verschärft. Bitte die offiziellen Informationen der Universität Zürich zu diesem Thema.