Bachelor und Masterstudiengänge in "Computerlinguistik und Sprachtechnologie" ab Herbstsemester 2019

Die Philosophische Fakultät führt eine Studienreform Bologna 2020 durch, die ab Herbstsemester 2019 gelten soll. Auf dieser Seite möchten wir Sie auf die kommenden Änderungen aufmerksam machen***.

In Folge der Studienreform der Philosophischen Fakultät können ab Herbstsemester 2019 nur noch diese Studiengänge in "Computerlinguistik und Sprachtechnologie" zu studieren begonnen werden:

  • Bachelor: Major (120) und Minor (60)
  • Master: Major (90) und Minor (30).

Wir bieten keinen Monomaster "Computerlinguistik und Sprachtechnologie" an.

Die bisherige Unterscheidung

  • "Computerlinguistik" (ohne obligatorische ECTS-Punkte aus dem Modulkatalog der Informatik) und
  • "Computerlinguistik und Sprachtechnologie" (mit obligatorischen ECTS-Punkten aus dem Modulkatalog der Informatik)

wird aufgegeben. Es gibt nur noch ein Fach namens "Computerlinguistik und Sprachtechnologie".

Der Bachelor-Major enthält wie bis anhin eine Anzahl an obligatorischen ECTS-Punkten, die aus dem Modulkatalog der Informatik frei gewählt werden können. Im BA-Minor sind die Informatikpunkte freiwillig, jedoch stark empfohlen.

Im Master lassen wir grosse Wahlfreiheit zu: Auch dort können, müssen aber keine Informatik-Module belegt werden.

Digital Linguistics (Master)

Neben dem Fach "Computerlinguistik und Sprachtechnologie" bieten wir voraussichtlich einen komplementären Minor (30) im Master an namens "Digital Linguistics". Ausserdem kann "Digital Linguistics" voraussichtlich im neu entstehenden Monomaster "Linguistics" als Schwerpunkt studiert werden. Diese Masterprogramme eignen sich insbesondere für Personen, die einen Abschluss in einer Sprachwissenschaft haben und über keine technischen Vorkenntnisse verfügen, sich aber nun in Richtung Sprachverarbeitung vertiefen möchten.

Übergang: Automatische Überführung und auslaufende Programme

Allgemeine Bestimmungen zum Übergang finden sich auf der Webseite der Philisophischen Fakultät.

Für die Programme des Instituts für Computerlinguistik bedeutet dies konkret, dass die Studierenden der folgenden Programme automatisch in die neuen Studienordnungen überführt werden:

  • Studierende der beiden 60-Bachelor-Nebenfächer "Computerlinguistik" und "Computerlinguistik und Sprachtechnologie" werden automatisch überführt in das neue Studienprogramm Bachelor-Minor (60) "Computerlinguistik und Sprachtechnologie". Ihre bisherigen Studienleistungen werden natürlich komplett angerechnet. Es entstehen Ihnen keinerlei Nachteile dadurch.
  • Studierenden des 90-Master-Hauptfachs "Computerlinguistik und Sprachtechnologie" und das 30-Master-Nebenfachs "Computerlinguistik" werden automatisch überführt in den neuen Master-Major (90) "Computerlinguistik und Sprachtechnologie" bzw. den Master-Minor (30) "Computerlinguistik und Sprachtechnologie". Auch hier gilt, dass sämtliche Leistungen angerechnet werden und keine Nachteile durch den Wechsel entstehen.

 

Studierende in auslaufenden Programmen können ihr Studium nach alter Studienordnung beenden. Dies betrifft die folgenden Programme:

  • das 90-Bachelor-Hauptfach "Computerlinguistik und Sprachtechnologie"
  • das 30-Bachelor-Nebenfach "Computerlinguistik"
  • das 45/75-Master-Hauptfach "Computerlinguistik"
  • das 15-Master-Nebenfach "Computerlinguistik".

Natürlich können die Studierenden dieser Programme auf Wunsch unter Anrechung ihrer alten Leistungen in eines der neuen Programme wechseln.

MLTA (Multilinguale Textanalyse)

Der spezialisierte Master "Multilinguale Textanalyse" (MLTA) wird auslaufen und durch den Monomaster Linguistics mit Schwerpunkt "Digital Linguistics" ersetzt. Bitte informieren Sie sich hierzu auf der MLTA-Seite.

***Bitte beachten Sie, dass die auf dieser Seite publizierten informationen noch nicht offiziell bestätigt sind und sich allenfalls noch ändern können.