Masterarbeit

Studierende im Masterstudium mit „Computerlinguistik“ im Hauptfach können, solche mit „Computerlinguistik und Sprachtechnologie“ im Hauptfach (90 KP) müssen ihre MA-Arbeit im Hauptfach schreiben.

Studierende im Masterstudium mit „Computerlinguistik“ oder mit „Computerlinguistik und Sprachtechnologie“ im grossen Nebenfach können ihre MA-Arbeit auf begründetes Gesuch hin in „Computerlinguistik“ resp. „Computerlinguistik und Sprachtechnologie“ schreiben.

Formale Bedingungen

Die  Masterarbeit ist eine durch den Studierenden selbständig abzufassende schriftliche Arbeit. Gruppenarbeiten sind nicht zugelassen. Die Bearbeitungszeit für die Masterarbeit beträgt sechs Monate. Die Masterarbeit zählt 30 Kreditpunkte und wird benotet.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Verfassen von Masterarbeiten sind iin der "Rahmenordnung für das Studium in den Bachelor- und Master-Studiengängen an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich" der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich festgelegt.

Thema und Charakter

Das Thema der Masterarbeit muss mit einem der Fachvertreter (Professoren) der Computerlinguistik abgesprochen und von diesem bewilligt werden. Das Resultat der Besprechung wird im Themenblatt (s.u.) festgehalten. Der Fachvertreter kann diese Aufgabe an einen Mitarbeiter aus dem Mittelbau delegieren.

In der Masterarbeit soll der Studierende belegen, dass er eine wissenschaftlich relevante Fragestellung aus dem Gebiet der Computerlinguistik oder Sprachtechnologie in methodisch sauberer Weise aufarbeiten und adäquat darstellen kann. Es soll der "State of the Art" in Bezug auf die gewählte Fragestellung aufgearbeitet werden, d.h. es werden keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnissse verlangt (aber sie sind auch nicht verboten). Den formalen Regeln der Disziplin (z.B. bezüglich Referenzen) ist Rechnung zu tragen.

Betreuung

In der Regel betreut ein Mitarbeiter des Instituts (Assistent, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Professor) die Arbeit. Ein Anspruch auf Betreuung besteht aber nicht. Die Bewertung wird von einem Fachvertreter vorgenommen. Er kann diese Aufgabe an einen Mitarbeiter aus dem Mittelbau delegieren.

Umfang und Form

Die Masterarbeit sollte den Umfang 80 Seiten (etwa 240 000 Zeichen, ohne Anhänge und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten. Umfangreiche Daten, die nur zur maschinellen Weiterverarbeitung geeignet sind (Programmcode, Corpora etc.) sollen auch in Anhängen nur auszugsweise abgedruckt werden.

Ein Korrekturexemplar der Arbeit muss direkt dem Betreuer abgegeben werden. Er bestimmt die äussere Form. Dieses Exemplar ist einseitig zu drucken. Diesem Exemplar muss (in einer eingeklebten Tasche) eine CD-ROM beiliegen, enthaltend:

  • je eine Datei 'Zusfsg' und  mit einer deutschen und einer englischen Zusammenfassung der Arbeit enthält (Richtgrösse: je ca. 100 Wörter; Dateiformat: ASCII oder HTML);
  • eine Datei mit der vollständigen Masterarbeit 'masterarbeit.pdf' einschliesslich aller Anhänge in PDF-Format.

Dabei sind folgende Bedingungen einzuhalten:

  1. Andere als die frei verfügbaren Type-1 Schriftarten (Helvetica, Times New Roman usw.) müssen in das PDF-Dokument eingebunden sein. Dies muss beim Konvertieren in das PDF-Format als Option angegeben werden.
  2. Die Blattgrösse darf 210 x 297mm (DIN A4) nicht überschreiten.
  3. Grafiken im Text sind auf sinnvolle Auflösung zu skalieren. 300 dpi reichen für Grafiken aus.
  4. Farbgrafiken sind auf 256 Farben zu reduzieren, um kleinere Dateigrössen zu erhalten.
  5. Die Datei mit dem vollständigen Inhalt der Arbeit darf nicht schreibgeschützt werden.
  6. Verwenden Sie als Rohling bitte ein Markenprodukt (Maxell, TDK, Sony usw.).

Programmcode, Corpora und andere Daten, welche zur maschinellen Weiterverarbeitung geeignet sind, sollen auf der CD-ROM/DVD vollständig aufgenommen weden, aber sie dürfen nicht in PDF, sondern in ASCII dargestellt werden. Sie sollen in separaten Dateien, die möglichst selbsterklärend zu benennen sind, niedergelegt werden. Angaben, die zu ihrer Verarbeitung auf dem Computer erforderlich sind, müssen hinreichend explizit sein, um ein effizientes Austesten zu erlauben.

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zur Masterarbeit in der Phil. Fakultät. Sie betreffen die Kopie der Masterarbeit inkl. CD, welche beim Dekanat der philosophischen Fakultät abgegeben werden soll und anschliessend in der ZB archiviert wird. Unter anderem wird genauer als bisher spezifiziert wie und mit welchen Materialien die Arbeit gebunden werden muss und welche Beilagen ebenfalls ins abgegebene Exemplar eingebunden werden müssen (z.B. neu einen Lebenslauf).

Zusätzlich muss ein gebundenes Exemplar der angenommenen Masterarbeit dem
Institut für Computerlinguistik übergeben werden.

Wir stellen Ihnen eine LaTeX-Vorlage für Ihre Masterarbeit zur Verfügung:

Bindung

Themenblatt

Wenn das Thema der Masterarbeit von einem Fachvertreter bewilligt ist, eröffnet dieser ein offizielles Themenblatt für diese Masterarbeit (mit Titel und Aufgabenbeschreibung). Dieses Themenblatt unterschreiben Sie und der Fachvertreter Computerlinguistik. Damit

  1. wird einerseits das Thema für Sie reserviert, und
  2. anderseits verpflichten Sie sich, die Arbeit in der vorgesehenen Frist zu schreiben.

Copyright und Nutzungsrechte

Nach heute geltendem Recht liegen die Urheberrechte für die Masterarbeit beim Studierenden. Der Student muss der Universität Zürich, vertreten durch das Institut für Computerlinguistik, jedoch ein kostenloses, unbefristetes, nicht-exklusives Nutzungsrecht an der Masterarbeit (insbesondere zur Publikation auf dem Web) sowie an allen im Rahmen der Arbeit entstandenen Artefakten (insbesondere Software) gewähren. Der Student hat zu Beginn der Arbeit eine entsprechende Erklärung zu unterzeichnen. In Ausnahmefällen kann in beiderseitigem Einverständnis von dieser Regel abgewichen werden.