Bachelorarbeit

Formale Bedingungen

Die  Bachelorarbeit ist eine durch den Studierenden selbständig abzufassende schriftliche Arbeit zu einem Thema, das mit einer Person aus dem Kreis der Professorinnen und Professoren, Privatdozierenden oder promovierten Mitarbeitern des Instituts für Computerlinguistik zu vereinbaren ist. Gruppenarbeiten sind nicht zugelassen. Die Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit beträgt ein Semester. Die Bachelorarbeit zählt 9 Kreditpunkte und wird benotet.

Für die Bachelorarbeit gibt es ein spezielles einsemestriges Pflichtmodul, das normal durch den Studierenden selbst gebucht wird. Man kann es frühestens buchen, wenn alle Pflichtmodule erfolgreich absolviert sind, und man sollte es erst für jenes Semester buchen, in dem die Arbeit mit Sicherheit beendet werden kann. Vor der Buchung des Moduls sind mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer der Arbeit das Thema sowie das Abgabedatum zu vereinbaren. Die Zeit für eine allfällige Überarbeitung der Arbeit ist bei der Planung zu berücksichtigen. Die Absprache des Themas und der Abgabetermin sollte also mit Vorteil im Vorsemester erfolgen.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Verfassen von Bachelorarbeiten sind in der "Rahmenordnung für das Studium in den Bachelor- und Master-Studiengängen an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich" der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich festgelegt.

Wird die Bachelorarbeit innerhalb der gesetzten Fristen nicht bestanden, muss das Modul erneut gebucht werden. Das Modul kann, wie bei Pflichtmodulen vorgesehen, nur einmal wiederholt werden.

Thema und Charakter

Das Thema der Bachelorarbeit muss mit einem der Fachvertreter (Professoren) der Computerlinguistik abgesprochen und von diesem bewilligt werden. Das Resultat der Besprechung wird im Themenblatt (s.u.) festgehalten. Der Fachvertreter kann diese Aufgabe an einen Mitarbeiter aus dem Mittelbau delegieren. Es sind sowohl theoretisch ausgerichtete Arbeiten wie auch programmiertechnische Arbeiten möglich.

In der Bachelorarbeit soll der Studierende belegen, dass er eine wissenschaftlich relevante Fragestellung aus dem Gebiet der Computerlinguistik oder Sprachtechnologie in methodisch sauberer Weise aufarbeiten und adäquat darstellen kann. Es soll der "State of the Art" in Bezug auf die gewählte Fragestellung aufgearbeitet werden, d.h. es werden keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnissse verlangt (aber sie sind auch nicht verboten). Den formalen Regeln der Disziplin (z.B. bezüglich Referenzen) ist Rechnung zu tragen.

Betreuung

In der Regel betreut ein Mitarbeiter des Instituts (Assistent, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Professor) die Arbeit. Ein Anspruch auf Betreuung besteht aber nicht. Die Bewertung wird von einem Fachvertreter vorgenommen. Er kann diese Aufgabe an einen Mitarbeiter aus dem Mittelbau delegieren.

Umfang und Form

Die Bachelorarbeit soll in der Regel 20 – 30 Seiten bei programmiertechnisch ausgerichteten und 40 – 50 Seiten bei theoretisch ausgerichteten Arbeiten umfassen; die genauen Bedingungen werden vom betreuenden Dozierenden bestimmt. Umfangreiche Daten, die nur zur maschinellen Weiterverarbeitung geeignet sind (Programmcode, Corpora etc.) sollen auch in Anhängen nur auszugsweise abgedruckt werden.

Die Arbeit ist der Betreuerin bzw. dem Betreuer in elektronischer Form einzureichen. Der Betreuer bzw. die Betreuerin kann auch verlangen, dass eine gedruckte Kopie abgegeben wird. Eine unterzeichnete Selbstständigkeitserklärung muss ihr oder ihm zeitgleich abgegeben werden.

Dabei sind folgende Bedingungen einzuhalten:

  1. Andere als die frei verfügbaren Type-1 Schriftarten (Helvetica, Times New Roman usw.) müssen in das PDF-Dokument eingebunden sein. Dies muss beim Konvertieren in das PDF-Format als Option angegeben werden.
  2. Die Blattgrösse darf 210 x 297mm (DIN A4) nicht überschreiten.
  3. Grafiken im Text sind auf sinnvolle Auflösung zu skalieren. 300 dpi reichen für Grafiken aus.
  4. Farbgrafiken sind auf 256 Farben zu reduzieren, um kleinere Dateigrössen zu erhalten.
  5. Die Datei mit dem vollständigen Inhalt der Arbeit darf nicht schreibgeschützt werden.

Programmcode, Corpora und andere Daten, welche zur maschinellen Weiterverarbeitung geeignet sind, sollen in separaten Dateien, die möglichst selbsterklärend zu benennen sind, dem Betreuer in elektronischer Form übergeben werden. Angaben, die zu ihrer Verarbeitung auf dem Computer erforderlich sind, müssen hinreichend explizit sein, um ein effizientes Austesten zu erlauben.

Wir stellen Ihnen eine LaTeX-Vorlage für Ihre Bachelorarbeit zur Verfügung:

LaTeX-Vorlage für Bachelorarbeiten (GZ, 427 KB)

Themenblatt

Wenn das Thema der Bachelorarbeit von einem Fachvertreter bewilligt ist, eröffnet dieser ein offizielles Themenblatt für diese Bachelorarbeit (mit Titel und Aufgabenbeschreibung). Dieses Themenblatt unterschreiben Sie und der Fachvertreter Computerlinguistik. Damit

  1. wird einerseits das Thema für Sie reserviert, und
  2. anderseits verpflichten Sie sich, die Arbeit in der vorgesehenen Frist zu schreiben.

Copyright und Nutzungsrechte

Nach heute geltendem Recht liegen die Urheberrechte für die Bachelorarbeit beim Studierenden. Der Student muss der Universität Zürich, vertreten durch das Institut für Computerlinguistik, jedoch ein kostenloses, unbefristetes, nicht-exklusives Nutzungsrecht an der Masterarbeit (insbesondere zur Publikation auf dem Web) sowie an allen im Rahmen der Arbeit entstandenen Artefakten (insbesondere Software) gewähren. Der Student hat zu Beginn der Arbeit eine entsprechende Erklärung zu unterzeichnen. In Ausnahmefällen kann in beiderseitigem Einverständnis von dieser Regel abgewichen werden.